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Eine Einführung in PlanOS

Entwicklung von großflächigen, polymerbasierten Sensorfolien unter Anwendung ausschließlich optischer Messprinzipien

PlanOS hat es sich zum Ziel gesetzt, eine neue Generation von ausschließlich polymerbasierten optischen Folien zu entwickeln, auf welchen großflächig optische Sensoren integriert werden. Durch die Nutzung von Licht, um Messgrößen wie etwa Temperatur, Dehnung oder Konzentrationen von chemischen Verbindungen zu messen, kombinieren die PlanOS-Folien mikrooptische Komponenten mit Herstellungsverfahren zur großflächigen Produktion. Unsere Vision ist es, Sensortechnologie bereitzustellen, welche im industriellen Maßstab auf einer großflächigen, nur 100 Mikrometer dicken sowie flexiblen Polymerfolie realisiert werden kann. Vielfältige Anwendungen sind denkbar: von der Luftfahrtindustrie und der Verpackungsbrache hin zu Bauwerksüberwachung und Molekularanalytik in den Lebenswissenschaften.

Unsere Chemiker entwickeln maßgeschneiderte Materialien für die Verwendung als optischer Wellenleiter oder Substrat. Physiker und Ingenieure bauen Lichtquellen und Detektoren, und verbessern so existierende Sensortechnologie wie etwa Arrayed-Waveguide- und Fiber-Bragg-Gitter. Andere Wissenschaftler entwickeln neue Konzepte, um Licht in neuartigen Sensor-Netzwerken zu verarbeiten. Zudem arbeiten Ingenieure daran, die Ergebnisse in eine kosten- und ressourcenschonende Massenproduktion zu überführen.

PlanOS ist ein Sonderforschungsbereich (Transregio), welcher von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird. Die Projektpartner kommen von der Leibniz Universität Hannover, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, dem Laser Zentrum Hannover e.V., sowie den Technischen Universitäten Clausthal und Braunschweig.